Wieviel Pasta pro Portion?

Vielleicht kennen auch Sie noch den Satz, Nudeln machten dick?

Von Sophia Loren ist der Satz bekannt, dass sie ihre Kurven der Pasta verdanke:

“Everything you see I owe to spaghetti”

Wie bei so vielen Dingen in Sachen Ernährung hat die Redensart “Die Dosis macht das Gift” seine Berechtigung.
http://youtu.be/HziPARqkOKU

Dass man Spaghetti liebt und gern und oft ist, sagt noch nichts aus, in welchen Mengen, in welcher Zubereitung und mit welchen kalorienreichen weiteren Zutaten sie auf den Tisch, in Magen und auf die Hüften kommen. Und auch für diese gilt wie für die Pasta selbst: Die Dosis, die Dosierung macht das Gift. Die Frage der Bewegung.

Und – nach meiner Meinung – auch: die eigene Zubereitung.

Ob man selbst den Pastateig und die Nudeln daraus frisch herstellt, sie (dabei teilweise) dann als Vorrat auch trocknet oder sonst Pasta kauft und diese dann selbst zubereitet und mit weiteren Zutaten serviert. Bei denen man weiss, was dran und drin ist.

Denn um ein wenig in Wortspielen zu bleiben:

Der Inhalt mancher Dosen macht eben auch das Gift. Nichts gegen Convenience Food oder Fertiggerichte oder TK-Kost generell – aber der Blick ins Detail und manche Zutaten in der Zutatenliste sind nicht nur für den einen oder anderen allergiebetroffenen oder -gefährdeten Verbraucher eben dann doch ein Blick in den “Giftschrank”, weil sie eben “Gift für ihn” sind. Und unabhängig von bestehenden Allergien sind manche Bestandteile von Fertig- und / oder Dosengerichten eben schlichte Dickmacher. Kalorientechnisch. Ebenso wie die berüchtigen Käse-Sahne-Saucen nicht das Diätmittel der Wahl sind, noch weniger in doppelten Portionen, sowenig sollte es überraschen, dass Farbe und Konsistenz und Geschmack von Produkten, die in Dosen oder anderen Fertiggerichten mindestens für die Zeit ihrer Mindesthaltbarkeitsdauer auch nach dem Öffnen und Erhitzen des Inhalts eine (auch gleichbleibende) Marktfähigkeit, um nicht zu sagen. Qualität, besitzen und zeigen sollen, ohne diverse “Zutaten” weniger Absatzfähigkeit erreichen würden.

Wieviel Pasta benötigen Sie also nun für Ihre Gerichte? Das hängt davon ab, was Sie zubereiten:

Als Suppeneinlage 20 bis 30 g
als Vorspeise 50 bis 60 g
Für Beilagen 80 bis 100 g
als Hauptgericht 100 – 150 g

jeweils roh abgewogene Nudeln und pro Portion.

Muss man nun auf cremige Saucen, auf das verzichten, was die Pasta, frisch oder Rohware, sei sie ohne oder mit Ei so beliebt macht? ……Wie gesagt: Die Dosis macht das Gift. Bei der Pasta. Bei den weiteren Zutaten.

Nudeln selbst sind nämlich eher ein Kalorien-Sparwunder. Sie haben genau so wenig Kalorien wie Knäckebrot: 100 g (ungekocht gewogen) enthalten nur ca. 350 kcal bzw. 1464 kJ. Mit nur 3 % Fett zählen Nudeln auch zu den „fettarmen“ Lebensmitteln.

Eiernudeln sind reich an Mineralstoffen und Vitaminen. In 100 g (ungekocht gewogen) sind ca. 7 mg Natrium, 155 mg Kalium, 20 mg Calcium, 195 mg Phosphor, 2,1 mg Eisen und ca. 60 Mikrogramm Vitamin A, 0,20 mg Vitamin B1, 0,10 mg Vitamin B2 und 2 mg

Manchmal genügt schon, die Relation der Zutaten zu verändern, z.B. nicht den aufgehäuften Teller Spätzle mit Käse und das kleine Salatschüsserl zu verspeisen – sondern einen Salatteller und dazu eine  kleine Beilagenschüssel Spätzle mit Käse. Oder ein Gemüseragout mit einer kleineren Menge Nudeln darauf – anstatt umgekehrt. Und anstelle der heissen Tomatensauce mit allerlei weiteren Zutaten könnten Sie ja zwischendurch einfach mal 1-2 frische Tomaten, nur leicht gesalzen, mit etwas Pfeffer und frischen Kräutern marinieren und dann unter die gekochte Pasta mischen oder darüber verteilen. Und mit einem Klecks frischem Joghurt, mit Zitrone und Kräutern abgeschmeckt haben Sie eine leichte Alternative zu cremigen Pastasaucen.

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Besonders im Sommer lassen sich bei der Vielfalt der Tomaten und deren Farben und Sorten und kombiniert mit der einen oder anderen Pastaform und -farbe jede Menge interessanter Rezeptideen verwirklichen. Gerichte wie diese können Sie nicht nur für Picknick und Verrines für Buffets und als Partyfood in Schälchen anbieten, sondern auch abgekühlt und als Salat auch – in geeignetes Gefäss, gut verschliessbare Dose oder Twist-Off-Glas gefüllt  – mit ins Büro oder an den Arbeitsplatz mitnehmen und das Kantinenessen gegen eine Mittagspause zB im Park eintauschen.

Bildquelle und Nutzungsrechte: Suppendosis © Liz Collet; Als Prints können Sie diese hier bei MyGall und dort bei RedBubble erwerben.

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About Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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2 Responses to Wieviel Pasta pro Portion?

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