Cavatelli Misti & Friends

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Vogerlsalat mit Cavatelli Misti© Liz Collet

Diese Woche hatte ich wieder einmal einen Termin in Garmisch.  Das ist immer eine  Gelegenheit, die Zeit zwischen Bahnfahrt und Terminen ein bisserl mit “Marktschnuppern” zu verbinden. Schliesslich müssen die Lücken gefüllt werden, die seit dem Umzug aus meiner Isarmetropole hier ins Blaue Land entstanden sind. Nicht, dass wir uns falsch verstehen – ich geniesse vieles hier, das aufzuzählen mehr als Dutzende Posts füllen könnte. (Und peu à peu an anderer Stelle wird). Aber: So kleine Lücken hier und da gibt es durchaus, die zwangsläufig sind. Wenn auch für manche von Ihnen überraschend, die Sie vom Idyll der spriessenden Vielfalt von Landideen um Landleben und Landapotheken und LandLife ein vielleicht nicht immer ganz alltagsgetreues Abbild des Lebens in der Region, auf dem Land wahrnehmen. Das nimmt diesen Zeitschriften und Verlagsprodukten nicht den Wahrheitsgehalt, den sie in Ausschnitten vermitteln, optisch wie textlich. Aber es sind die hübschen Puzzlestücke, die Sie darin sehen und geniessen. Die hübschen, die zum Glück endlich und wieder Beachtung finden.

Und würde dabei noch mehr Brauchtum gelebt und nicht nur gepflegt, wären wir noch ein Stück näher an dem Teil von Landleben, wie er wert ist, erhalten, revitalisiert und ………..ja: eben gelebt zu werden. Vielleicht gehören Sie ja zu denen, die einen Unterschied zwischen dem Pflegen und Leben erkennen?

Zurück zum Markt. Und Marktgangerln. Ja, ich gestehe, gelegentlich fehlen sie mir: “mein” Elisabeth- und Viktualienmarkt,”meine” Gärtnerei mit Hofverkauf mitten in Moosach und nur wenige Strassen von der Wohnung entfernt dort und anderes. Das ist so, wenn man 21 Jahre an einem Ort gelebt hat, man hat sie eben, die selbstverständlich und lieb gewordenen Schmankerl- und anderen Zutatenquellen einschliesslich Zubehör für Kamera, Küchenutensilien und vieles rund um Food wie manche Gewürze etwa. 21 Jahre in München – da wusste man eben wo man was fand oder finden konnte. So wie zuvor in knapp 9 Jahren Regensburg eben auch. Und wie dort und in München will das nun hier in Murnau ebenso wie in der Region neu entdeckt werden. Zum Reinwachsen und Einwurzeln und Verwachsen. Neugierig, ein bisschen Entdeckervergnügen am Ausprobieren und Schnuppern gehen.

Und so nutzte ich diesmal neben der Zeit für eine Apotheke und die Suche nach Aronia und anderem dort, die nicht Aronia, aber u.a. Hopfen und Isländisch Moos im Körbchen und im Blog hier landen liessen, auch die Zeit bis zur Rückfahrt mit dem Zug zu einem Besuche des Italienischen Weindepots.

Das liegt nur einige Schritte vis-à-vis des Bahnhofs in Garmisch. Der hübsche kleine Eingang zwischen den Schaufenstern täuscht darüber leicht hinweig, dass sich dahinter ein überraschend grosser Raum öffnet, in dem allerlei Versuchungen warten. Ich hatte mich eigentlich erst mal eher generell umsehen wollen, was ich dort vorfinden und worauf ich künftig bei jeweiligem Bedarf für Food und Fotos und Rezepte zurückgreifen könnte und nur im Sinn, ein oder zwei Pastaosorten mitzunehmen, die als neue “Models” in mein Portfolio passen könnten. Und fand eine verlockende Leckerei nach der anderen vor, die es schwer machte zu widerstehen: Süsses Gebäck, Dolci, aber auch Salzgebäck und faszinierend grosse Schwiegermutterzungen, ebenso Fruchtiges in Gläsern und ein beeindruckendes Sortiment von Grappa und anderen Preziosen in der Flasche.

Eine herrliche Auswahl von Pasta – ich entschied mich dieses Mal für die Cavatelli Misti. Die genügten diesmal (!!!) bei der Pasta, …aber auch nur deswegen, weil ich dieser Tage erneut Termine in Garmisch habe, bei denen dann die nächsten Kleinigkeiten in den Korb wandern dürfen.

Wie Cavatelli mit einer Kitchen Aid hergestellt werden können, habe ich Ihnen in diesem Post bereits vorgestellt. Und wie sie handgemacht in Puglia entstehen hier in diesem weiteren Beitrag. (Jeweils mit Video )

Die Cavatelli, die ich aus Garmisch mitbrachte, stammen von Lucanella. Sie kommen aus dem Süden der Basilikata. Dort liegt die Stadt Chiaromonte, im Herzen des Pollino Nationalparks. Inmitten des grössten Naturparks der Region befindet sich die Nudelmanufaktur Lucanella. “Junge Menschen mit dem Verlangen ein Stück der italienischen Kultur vor dem Aussterben zu bewahren, stellen”wie Gerhard Strunz es zum Produkt beschreibt “unter dem Namen ‘Lucanella’ eine der letzten handwerklichen Nudelkreationen der Region her”

Nach Angaben des Herstellers enthalten die Cavatelli als Zutaten italienischen Hartweizengrieß, Wasser, Spinat, weder Farb- noch Konservierungsstoffe oder Aromazusätze, keinen GEN-Weizen.

Vogerlsalat mit Cavatelli Misti© Liz Collet

Vogerlsalat mit Cavatelli Misti© Liz Collet

Bei der angegebenen Kochzeit von 10 Minuten bleiben sie noch immer al dente und sind meiner Meinung nach am besten geeignet, um sie in klaren oder gebundenen Suppen, mit Ragout und Saucen zu servieren, Vegetarisch sind sie ideal mit (bunt gemischten) Zucchini, mit Aubergine, mit (bunt) gewürfelten Paprika, aber auch einfach mit Tomaten und Kräutern. Ausserdem mit Fisch und Fleisch und sie schmecken sehr gut auch einfach mit etwas zerlassener Butter, frischen Kräutern, Feldsalat und darüber gehobeltem oder geraspeltem Parmiggiano. Auch ein wenig Speck oder Salami, leicht gebräunte Pinienkerne, Walnüsse oder Mandeln dazu kann ich mir ausgezeichnet vorstellen. Und auch als Nudelsalat scheinen sie gut geeignet.

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Ich habe diesmal für eines der damit ausprobierten Rezepte auch einen Salat zubereitet, allerdings einen, bei dem die gekochten Cavatelli sozusagen das “Topping” darstellen und nicht mit allerlei Zutaten vermischt werden, wie Nudelsalate sonst.

Tomaten hauchdünn aufgeschnitten und auf einem Teller im Kreis ausgelegt, mit gewaschenenm Feldsalat ergänzt. Champignons in Scheiben in wenig Butter oder Öl in der Pfanne braten, dann mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern würzen und mit den Cavatelli mischen. Die Cavatelli nicht anbraten, ich finde sie werden dann har, sie sollen nur mit dem Aroma der Pilze vermengt werden.

Dressing aus wenig (!) Dijon-Senf mit einem Basilikum-Lemon-Öl (ich hatte dazu noch eines von Peter Scharff hier, Sie können aber auch ein gutes Oliven- oder anderes Pflanzenöl verwenden), etwas Salz, Pfeffer und Spritzer von einem guten Himbeeressig herstellen.
Ein zart geräuchertes Forellenfilet in Stücke zerteilen. Pilz-Cavatelli-Mischung in der Mitte des Tellers anrichten, Fischfilets und Feldsalat darüber verteilen und das Dressing über den Salat träufeln und servieren. Alternativen für Forelle wären natürlich auch Saibling, beispielsweise, oder Renke.

Sie bekommen diese Cavatelli übrigens auch im Onlineshop des italienischen Weindepots in Garmisch. Cave – wenn Sie sich dort einmal hineinklicken, werden Sie unwiderstehlich angefüttert nicht nur bei Pasta landen und Appetit nur auf diese bekommen.

Mehr über das vom Inhaber Gerhard Strunz geführte Weindepot, das   auch bei Facebook und Twitter präsent ist, finden Sie hier.

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About Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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8 Responses to Cavatelli Misti & Friends

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