Strascinati und Berglinsen – ein winterleichter Salat

Linsen & Strascinati © Liz Collet

Linsen & Strascinati © Liz Collet

Strascinati sind eine Pastasorte, die Sie hier im Beitrag bereits in Bildern sehen konnten. Man kann sie ähnlich wie Cavatelli und Orecchiette selbst herstellen: Hartweizengriess und Wasser sind die Zutaten, aus denen auch diese weitere Sorte gemacht wird.

Ich habe mir bei einem meiner letzten Sprints nach Garmisch davon eine Packung aus dem Italienischen Weindepot mitgebracht. Wie schon die Cavatelli, stammen auch diese von Lucanella. Sie kommen aus dem Süden der Basilikata. Dort liegt die Stadt Chiaromonte, im Herzen des Pollino Nationalparks. Inmitten des grössten Naturparks der Region befindet sich die Nudelmanufaktur Lucanella. “Junge Menschen mit dem Verlangen ein Stück der italienischen Kultur vor dem Aussterben zu bewahren, stellen”wie Gerhard Strunz es zum Produkt beschreibt “unter dem Namen ‘Lucanella’ eine der letzten handwerklichen Nudelkreationen der Region her”

Nach Angaben des Herstellers enthalten die Strascinati  als Zutaten italienischen Hartweizengrieß, Wasser,  weder Farb- noch Konservierungsstoffe oder Aromazusätze, keinen GEN-Weizen.

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Ich habe die 500 g Packung inzwischen in verschiedenen Gerichten verwendet, zusammen mit unterschiedlichen weiteren Zutaten. Für ein Hauptgericht genügen bekanntlich ca 80-100 g Pasta. Pastasorten, die ich zum ersten Mal zubereite, werden fast immer zunächst “pur” serviert. Das heisst bei mir nur leicht gesalzen, etwas zerlassene oder Nussbutter darüber – kosten. Und dann wird weiter probiert. Erst mit etwas geriebenem Käse bzw weiteren Käsesorten. Danach wird gern mit Gemüse(sorten) variiert, dann erst mit Saucen verschiedener Art, erst vegetarisch, dann mit Fleischt, Fisch usw.

Linsen &  Strascinati © Liz Collet

Linsen & Strascinati © Liz Collet

Die Strascinati sind – obschon als bissfest zu kochen nach der Beschreibung – ein bisschen weicher in der Konsistenz. Das war jedes Mal trotz entsprechender Garzeiten und sogar bei Verkürzen der Garzeiten der Fall. Ich finde sie daher weniger geeignet, um sie mit allzu gehaltvollen Ragouts und Fleischsaucen zu kombinieren. Besser gefallen sie mir mit Salat, mit wenigen leichten Zutaten, wie Babyspinat und kombiniert mit Nüssen, wie z.B. Walnuss und geriebenem Käse und gern auch ein wenig mit Schärfe kombinierbar. Frische Chili oder etwas Cayenne. Sehr gut passten sie auch zu Streifen von Endiviensalat, der mit würzigem Dressing gut zu den Strascinati passt. Ob Sie noch ein paar krosse Streifen Bacon oder hauchdünne Scheiben würziger italienischer Salami, zart gegartes oder gebratenes Filet von Saibling, Welsfilet oder Forelle dazu servieren – jedes davon ist einen Versuch allemal wert.

Zum Wochenbeginn fand ich heute einen Start mit Berglinsen verlockend: Berglinsen im Verhältnis 1:3 Linsen / Wasser kochen, nach dem Kochen leicht salzen. Feldsalat waschen, Tomaten in dünne Scheiben schneiden. Dressing aus Rosmarin- oder anderem Pflanzenöl mit Salz, Pfeffer, klein gewürfelten Zwiebeln, Schnittlauch und Himbeeressig zubereiten und stehen lassen. Währenddessen Strascinati nach Packungsangabe wenige Minuten al dente garen und abgiessen. Mit Berglinsen vermischen. Tomaten und Feldsalat anrichten, mittig die Strascinati mit Berglinsen anrichten, den Salat und diese mit dem Dressing beträufeln und lauwarm servieren.

Mein kleiner Beitrag zu dem Mini-Event, zu dem dort bereits eine ganze Reihe verführerischer Rezepte verlinkt wurden – Merci !! Bitte unbedingt mal anklicken, es finden sich dort eine Reihe sehr lesenswerter Blogs, die sich daran beteiligten. Mille grazie!

Das Gericht können Sie sehr gut auch mit Spätzle servieren. Zu Spätzle erzähle ich Ihnen dann in einem eigenen Post noch mehr.

Weitere Links, die Sie interessieren könnten:

 Mini-Blog-Event ………..Today : Pasta!

About Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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