Ist Pasta aus dem 3D-Drucker eine Option für Sie? {FoodRevolutionDay und Food Revolution durch 3D-Druck}

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Fisarmoniche © Liz Collet

Es gibt unzählige Formen von Pasta, die manuell oder in Bronzeformen (und viele auch industriell) hergestellt werden und je nach ihren Formen und ihrer Struktur für unterschiedliche Rezepte am besten geeignet sind. Formen wie die der Fisarmoniche etwa nehmen besonders gut Saucen und Dressings auf. Viele Pastaformen sind längst Klassiker, doch endet die Kreativität nicht. Dabei meine ich nun nicht unbedingt die Motivformen, mit denen grossen und kleinen Pastaliebhabern für verschiedene Anlässe oder entsprechend ihren Berufen oder Interessen und Vorlieben Freude zu machen ist.

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Sondern Formen, mit denen entweder die Vielfalt des Angebotes erweitert werden kann im klassischen Herstellungsmodus – wie eben Bronzeformen.
Oder die mit neuer Technik ihren Weg auf den Markt und die Vermarktung suchen. Wie mit 3-D-Druckern.

Im Sommer 2014 hatte Barilla zu einem Designwettbewerb für Nudeln aufgerufen, der neue und innovative Formen wünschte. Die Teilnehmer sollten maximal 30×30 mm große und höchstens 40 mm hohe Modelle anfertigen, welche mit einem FDM (Fused Deposition Modelling)-3D-Drucker aus ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) oder PLA (Polylactid) herstellbar sein sollten.
Mehr als 530 Produktdesigner aus über 20 Ländern beteiligten sich an diesem Wettbewerb. In einem Zeitrahmen von 60 Tagen von 20. August bis 20. Oktober 2014 konnten ihre neuen Pastaformen in den Standard-3D-Druckformaten auf die Wettbewerbsseite hochgeladen werden und am Crowdsourcing der nächsten Nudelgeneration teilnehmen.

Inzwischen wurden die Gewinner bekanntgegeben und erhielten je ein Preisgeld von 800 Euro:

  • Loris Tupin, ein französischer Industriedesigner für sein Modell Rosa Pasta, das sich im kochenden Wasser wie eine blühende Rose öffnen soll.
  • Danielo Spiga und Luis Fragura aus Italien für ihr Modell “Vortipa”
  • Alessandro Carabini für “Lune”, eine durchbrochene Hohlkugel

In den Niederlanden hatte sich bereits vor der EXPO2015 in Mailand eine Conference mit der Frage befasst, wie die 3D-Druck-Technik Food, wie wir es eigentlich kennen, revolutionieren werde.

Die Frage scheint zumindest nicht mehr das “Ob”, sondern bereits “Wie” und “wann” marktreif und handelsfähig..

Ist es nicht ein Widerspruch per se, wenn dies als die Zukunft propagiert wird, während “back to the roots” zeitgleich die Rückkehr zum Kochen einer selbstgemachten Bolognese und vieler anderer Rezepte favorisiert wird, die klassisch Zeit zwischen rund einer Stunde und bei Liebhabern einer echten Bolognese bis zu zwei oder gar drei Stunden köchelnder Zubereitung bedarf?

Ist das wirklich wünschens- und erstrebenswert?

Während aktuelle beispielsweise Jamie Oliver und einige Prominente, die Sie in diesem Video wieder treffen werden, Kinder an Kochen und gesunde und selbst zubereitete Ernährung heranführen wollen und für ein Schulfach zu diesem Zweck auf- und eintreten. Mit einem Song, der Kids ansprechen wird – mit Ohrwurmpotential.

Und mit einer  Petition, die sich an G20 richtet. Mehr auch in einem weiteren Video, HIER.  Wenn Sie das gut finden, liken Sie es, teilen Sie es, unterzeichnen Sie es auch.

Foodrevolutionday  ist Jamie Oliver’s globale Kampagne, um praktische Lebensmittelerziehung auf den Schulplan zu holen. Als Lebensmittelerziehung für jedes Kind. 

Soll dann im Unterricht der Umgang mit 3D-Druckern für Food per 3D-Druck gelehrt werden?

Wie Laien darüber denken und den Einsatz von 3D-Druckern sehen, ist interessant im Rahmen eines Projekts von trnd zu lesen unter denen, die sich bewerben, einen 3D-Drucker von Dremel testen zu wollen und was sie damit gern fabrizieren würden.

Und wie fänden Sie solche 3D-gedruckte Pasta? Auf Ihrem Pastateller?  Selbst fabrizierbare oder im Handel angebotene mit 3D-Druck hergestellte Pasta? Und würden Sie erwarten, dass diese dann preiswerter sein müsste? Oder mehr als für klassisch hergestellte Pasta bezahlen?

 

About Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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